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Urlaub vom Kefir

Was tun, wenn ein Urlaub ansteht ... oder eine Auszeit nötig ist?

 

1. Möglichkeit: kühl stellen

Bei Kälte wird der Stoffwechsel des Kefirpilzes runtergefahren. Bei Kefir-Urlauben von fünf bis sechs Tagen kommt der Kefirpilz daher einfach in den Kühlschrank. In einem verschließbaren Glas werden die zuvor frisch abgespülten Knollen mit der 10-fachen Menge Milch (pro Gramm Kefirknollen 10 g Milch) bedeckt. Das Glas sollte so groß sein, dass noch freier Platz bleibt, denn trotz Kälte findet noch Stoffwechsel statt. Nach Urlaubsende werden die Kefirknollen wie sonst auch durch ein Sieb von der Milch getrennt und gut unter Wasser abgespült. Die Milch wird weggeschüttet. Es kann sein, dass es 1 bis 2 Durchgänge dauert, bis der Kefirpilz wieder zu seiner alten Form zurückfindet. 

 

2. Möglichkeit: auf Eis legen

Bei längeren Abwesenheiten ist es sinnvoll, den Kefirpilz einzufrieren. Keine Angst, die äußerst widerstandsfähigen Knollen überstehen das Einfrieren und Auftauen ohne Probleme. Nach dem Waschen wird der Kefirpilz mit ausreichend Milch (so, dass er gut bedeckt ist) in eine Plastiktüte gefüllt, und ab geht´s ins Gefrierfach! Das war's. Zum Reaktivieren bei Raumtemperatur auftauen, die Auftauflüssigkeit wegschütten, Kefirknollen abspülen und in neuer Milch ansetzen wie sonst auch ... Der Kefirpilz arbeitet nach dem Auftauen wieder normal, es kann aber auch bei dieser Methode 1 bis 2 Durchgänge brauchen, bis er wieder wie zuvor produziert.