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Weshalb Roggen?

Ich bevorzuge Roggen, weil es ein Präbiotika ist. Außerdem enthält es deutlich mehr Mineralstoffe als Weizen und Dinkel und hat wegen der speziellen Stärkestruktur einen günstigeren glykämischen Index, sprich: Es macht länger satt!

Durch die lange Teigführung, die ein Roggenbrot braucht und durch die Säure des Sauerteigs sind alle Stoffe, mit denen sich Getreidekörner vor dem Verzehr durch Fraßfede schützen, abgebaut. So wird richtiges Sauerteigbrot sehr gut bekömmlich.

Das Brot, das ich essen will, soll deshalb möglichst ein 100% Roggensauerteigbrot sein, und zwar eines, das nicht nur so deklariert ist! An der Stelle bin ich Puristin: Es soll tatsächlich nur Roggen, Wasser und Salz enthalten. Mehr braucht ein Brot für mich nicht, allenfalls ein paar Gewürze. Ich will keine Hefe zusetzen und auch keine Backfermente! Gutes Brot braucht Zeit! Und ich will keine anderen Getreidearten als Roggen!

Ein Brot zu finden, das diese Kriterien erfüllt, ist schwer. Das meiste käufliche Brot wird aus Fertigbackmischungen hergestellt. In der Regel können die Bäcker bestenfalls auf die Tüte gucken, um Auskunft zu geben, was drin ist, ... wobei es mit der Kennzeichnungspflicht bekanntlich so eine Sache ist!

Ich will wissen, was in meinem Brot ist und deshalb stelle ich meinen Sauerteig selbst her, mahle den Roggen und backe damit mein Brot.